Dieser Satz steht für die verschiedensten öffentlichen Aktivitäten in Dresden, mit denen sich Bürgerinnen und Bürger gegen Rechtsextremismus und für Demokratische Kultur engagieren. Wegen der in den Großstädten zu erreichenden öffentlichen Aufmerksamkeit gelten Dresden und Leipzig seit Jahren als zwei der bundesweit wichtigsten Aufmarschorte innerhalb des NPD - Konzeptes "Kampf um die Straße". Seit Jahren ist Dresden aber auch wegen seiner jüngsten Geschichte immer mehr rechtsextremen Versuchen ausgesetzt, die Deutungshoheit über Erinnerungskultur und die öffentliche Debatte zu erlangen. Geschützt durch parlamentarische Immunität wird dann etwa vom "anglo-amerikanischen Bombenholocaust" schwadroniert und zu "Trauermärschen" aufgerufen, die in den letzten Jahren für mehrere tausend RechtsextremistInnen aller Lager und aus verschiedensten Ländern der Welt zum Treffpunkt wird. Diese Übernahmeversuche teilt Dresden mit anderen Städten der BRD: Wunsiedel oder Halbe stehen für eine ähnliche Strategie.
Diese Seite will darauf aufmerksam machen, dass wegschauen und wegleugnen keine tauglichen Mittel gegen rechtsextreme Strategien ist. Das Kulturbüro Sachsen e.V. beteiligt sich seit Jahren engagiert an kommunalen Aktivitäten gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Weltoffenheit in Dresden. Vom bunten Widerstand zwischen Dixielandfestival und Bündnis gegen Rechts Dresden im Jahr 2001 über das sportliche "THORWandschießen" und die Aktion "Thor-muss-weg" gegen den Neonazitreff in Übigau 2002 bis zur Demokratiemeile 2006. Wir waren dabei.
Auf dieser Seite werden unsere Aktionen dokumentiert, Hintergrundinformationen und Fakten präsentiert und Partner in der kommunalen Arbeit vorgestellt.
Aufruf zu Mobilem Friedensgebet in Sicht- und Hörweite der
Neonazis - PDF-Version, 37 KB
Aufruf „Erinnern und Handeln für mein Dresden“ der LH Dresden - PDF-Version, 440 KB
Aufruf „Dresden nazifrei“
Aufruf des Bndnises "Dresden fr Demokratie"
Wir rufen alle Brgerinnen und Brger auf, sich am 13. Februar von 17.00 Uhr bis 20.15 Uhr an der DEMOKRATIEMEILE und von 17 Uhr an der friedlichen Demonstration GEH DENKEN zu beteiligen, und damit Position zu beziehen gegen rechtsextremes Gedankengut und sich fr ein Zusammenleben in Frieden und gegenseitiger Achtung auf Grundlage der unveruerlichen Menschenrechte zu engagieren.
Die DEMOKRATIEMEILE ist eine Veranstaltung des Bndnisses "Dresden fr Demokratie" zu dem u. a. die Landeshauptstadt Dresden, Brgerinnen und Brger und viele Organisationen, Parteien, Kirchen, Sozialpartner und gesellschaftliche Gruppen gehren. Erste Informationen zum Bndnis und seinen ber 70 Mitgliedern, unter Ihnen der Erste Brger der Stadt Dresden Herr Dr. Vogel, finden Sie unter www.dresden-fuer-demokratie.de.
Meile der Demokratie
"Meile der Demokratie", eine Veranstaltung mit einem Filmmarathon für Demokratie und Menschenrechte, mit Konzerten, Friedensgebeten, Kundgebungen und Straßenaktionen wurde organisiert von der Bürgerinnen und Bürger, von Initiativen und Vereinigungen und von Kirchen, Gewerkschaften und Parteien um zu feiern und demonstrieren, wofür die Mehrheit der Dresdnerinnen und Dresdner und ihre Gäste und Freunde stehen - für ein Zusammenleben in Frieden und gegenseitiger Achtung auf der Grundlage der unveräußerlichen Menschenrechte!
An dem gleichen Tag fand die regelmäßige Demonstration der Rechtsextremisten statt. Zum ersten mal ist es gelungen die rechtsextremistische und geschichtsrevisionistische Marsch ins Zentrum Dresdens zu verhindern.
Internationales Kolloquium: "13. Februar: Tag der Erinnerung, Tag der Begegnung, Tag der Bildung"
Anlässlich des 60. Jahrestages der Bombardierung Dresdens und der Befreiung Deutschlands von der NS-Barbarei und den zunehmenden rechtsextremen Versuchen, die Geschichte umzudeuten und einen deutsche Opfermythos zu konstruieren organisierte das Kulturbüro Sachsen e.V. mit vielen Partnern in Dresden und unterstützt durch die Friedrich-Ebert-Stiftung Dresden, den DGB Sachsen und die Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft ein internationales Kolloquium mit 70 nationalen und internationalen Gästen.





















