AKTUELL

7. und 8. November 2014

> 3. Initiativenkonferenz „Asyl in Sachsen“

ACHTUNG !!! verlegt nach Dresden

wir möchten Sie über folgenden Termin informieren:
Bereits zum dritten Mal findet die Initiativenkonferenz „Asyl in Sachsen“ statt. Ziel ist es einen breiten Erfahrungsaustausch und eine Vernetzungsplattform für Initiativen und Einzelpersonen, die sich für die Belange geflüchteter Menschen engagieren, zu bieten. Ein wesentliches Anliegen ist es dabei, dass Asylsuchende und Flüchtlinge aktiv in die Vorbereitung und Durchführung des Treffens einbezogen werden.

Auf die Bilder klicken um komplette Flyer im .PDF-Format anzusehen:

 

Organisatorischer Hinweis:
Die Veranstalter behalten sich vor, Personen die rechtsextremistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von diese auszuschließen.

 

> Fachkonferenz Bullerbüh in Braun am 14.10.2014 in Dresden

Die Auseinandersetzung mit Rassismus und Rechtsextremismus in der frühkindlichen Erziehung



Wie und Warum muß meine Einrichtung / Kita mit Rassismus und Diskriminierung, mit menschenfeindlichen Einstellungen und Nazis umgehen?

Der Hauptvortrag geht der Frage nach, warum es nach 1990 trotz der faktischen und juristischen demokratischen Verfasstheit Deutschlands in einzelnen Regionen zu einer Herausbildung einer nationalsozialistischen Bewegung kam und welche phänomenalen Auswirkungen das auf die Pädagogik im Allgemeinen und auf die öffentliche frühkindliche Erziehung im Besonderen hat?

Die Podiumsdiskussion tauscht Erfahrungen in Intervention und Beratung von Trägern/ Einrichtungen zum Thema Nazis aus, der sich aus der Änderung des Rechtsanspruchs auf frühkindliche Erziehung ergibt.


In den Workshops werden angeboten:
A) eine Vertiefung zum Hauptreferat
B) zum Umgang mit Rassimus in der Kita
C) Kann ich Nazis erkennen? Wenn ja, Wie?
D) Praxiseinblick in eine Beratung zum Thema


Veranstaltungsinformationen:
Die Fachkonferenz findet am 14. Oktober 2014 von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde Dresden (auf dem Gelände der Dresdner Synagoge) statt.


Die Anmeldung kann ab dem 1. September 2014 unter:
Telefon: 01749096583
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fax: 0351/56340898


Zielgruppe(n):

  • FachberaterInnen
  • LeiterInnen
  • ErzieherInnen
  • Tagespflegepersonen


Referent_innen:

  • David Begrich, Sozialwissenschaftler und Theologe, Leiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V.
  • Mobile Beratungsteamer_innen der Beratungsprojekte demos (Institut für Gemeinwesenberatung) und Kulturbüro Sachsen e.V.
  • Friedenskreis Halle (a.A.)
  • Dr. Heike Radvan (Amadeu Antonio Stiftung) (a.A.)


Veranstalter:
Fachstelle Jugendhilfe Mit Demokratiewerten gegen Rechtsextremismus
Bautzner Str.45
01099 Dresden

Telefon: 01749096583
Fax: 0351/56340898
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Organisatorischer Hinweis: Die Veranstalter behalten sich vor, Personen die rechtsextremistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von diese auszuschließen.

Einladung zur Filmpremiere:

„Wenn wir reden... Akzeptanz ist keine Pflicht sondern selbstverständlich“

> 10 Jugendliche filmen ihre „postmigrantische“ Sicht auf ihr Leben in Dresden

 


Wir laden Sie sehr herzlich zur Filmpremiere mit Rahmenprogramm und Premierenfeier am 24. September 2014, 18.00 Uhr ins Filmtheater Schauburg in Dresden ein.

Für den Film haben 10 Jugendlichen (Jugendgruppe KC´s Danilö´s) aus Migrationsfamilien ihre „postmigrantische" Sicht auf ihr Leben in Dresden dokumentiert. Die Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren sind in Deutschland geboren und berichten über ihr Leben „zwischen den Stühlen“ - aufgewachsen in zwei Kulturen fühlen sie sich von keiner wirklich akzeptiert.

Gemeinsam mit der Initiative für eine Alevitische Gemeinde in Dresden haben Sie auch das Rahmenprogramm mit Musik, Podium, Ausstellung und Buffet organisiert.

Den Trailer zum Film können Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=2yVeH5-hGvI ansehen.

Der Film ist eine Eigenproduktion in Kooperation mit dem Filmstudio Dritte Etage und dem Kulturbüro Sachsen e.V. mit wesentlicher Förderung durch die Amadeu-Antonio-Stiftung, den Lokalen Handlungsplan der Landeshauptstadt Dresden sowie die Doris-Wuppermann-Stiftung.

Wir freuen uns über ihr Interesse am Film und auf die gemeinsame Premierenfeier.

Organisatorischer Hinweis: Die Veranstalter behalten sich vor, Personen die rechtsextremistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von diese auszuschließen.

Presseinformation des Kulturbüro Sachsen vom 25.08.2014:

> Kulturbüro Sachsen warnt vor Neonazis und Rechtspopulisten im sächsischen Landtag


Das Kulturbüro Sachsen e.V. ruft alle sächsischen Bürger_innen dazu auf am kommenden Sonntag an der Landtagswahl in Sachsen teilzunehmen. Die Gefahr eines Wiedereinzugs der neonazistischen NPD ist noch nicht gebannt.

Grit Hanneforth, Geschäftsführerin des Kulturbüro Sachsen e.V. dazu: „Auch bei den letzten beiden Landtagswahlen lag die NPD in den Prognosen um die Fünf-Prozent. Wenn sie bei den jetzigen Landtagswahlen wie 2009 gegenüber den Kreistagswahlen um 0,5% zulegt, dann könnte sie den Sprung in den Landtag knapp schaffen.“

Hanneforth dazu weiter: „Bei den Kommunal-und Europawahlen im Mai hat sich gezeigt, dass es nach wie vor Hochburgen der NPD im Land gibt, in denen sie regional auch zweistellige Ergebnisse erzielen kann. In den Landkreisen Bautzen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, dem Erzgebirgskreis und Nordsachsen erreichen die Neonazis regelmäßig mehr als fünf Prozent der Stimmen. Es kommt darauf an, dass viele Demokraten in unserem Land zu den Wahlen gehen und damit dafür sorgen, dass die NPD im Sächsischen Landtag Geschichte wird.“

Das Kulturbüro Sachsen e.V. nimmt auch zur Kenntnis, dass die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD), die von renommierten Wissenschaftlern, wie z.B. Alexander Häusler als Partei mit „belegbarer Tendenz zu rechtspopulistischer Ausrichtung“[1] bezeichnet wird, nach den Prognosen über 5 % erreichen könnte. Dieser Trend zeichnete sich bei der diesjährigen Kommunalwahl in allen sächsischen Wahlkreisen deutlich ab. Bei den letzten Europawahlen erreichte sie sogar ein zweistelliges Ergebnis. Hochburgen sind die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Erzgebirgskreis und die Großstädte.

Grit Hanneforth dazu: „Die Arbeit des Kulturbüro Sachsen e.V. ist auf die Entwicklung und den Ausbau einer menschenrechtsorientierten Demokratie in unserem Land ausgerichtet. Die Stärke einer Demokratie erweist sich im Schutz der Minderheiten. Diesen Minderheitenschutz versucht die AfD z.B. mit der geforderten Volksabstimmungen zum Minarettbau zu umgehen. Ihre Forderung zielt damit auf die massive Einschränkung demokratischer Grundrechte. Bürgerbeteiligung und Minderheitenschutz gehören in einer Demokratie zusammen. Wer dass weiß, wird am 31. August sein Kreuz weder bei Neonazis, noch bei Rechtspopulisten setzen.“


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1 Vgl.: Häusler, Alexander unter Mitarbeit von Teubert, Horst und Roeser, Rainer. (2013): Die „Alternative für Deutschland“ – eine neue rechtspopulistische Partei? Materialien und Deutungen zur vertiefenden Auseinandersetzung.



Kontakt für Rückfragen:
Kulturbüro Sachsen e.V.
Grit Hanneforth

Telefon: 0173 - 862 76 62

 

Presseinformation des Kulturbüro Sachsen e.V. vom 24. Juli 2014:

> Antisemitismus auch in Sachsen entgegentreten


Mit Besorgnis nimmt das Kulturbüro Sachsen e.V. die Zunahme antisemitischer Vorfälle in Europa und auch in Sachsen in den letzten Wochen zur Kenntnis. Grit Hanneforth, Geschäftsführerin des Kulturbüro Sachsen e.V. dazu: „Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit Menschen und Organisationen, die von diesen antisemitischen Diskriminierungen und Angriffen betroffen sind.“

„Ob getarnt als Friedensdemonstration, die einseitig Israel als Feindbild ausmacht, ob als Verschwörungstheorie auf den sogenannten Montagsdemonstrationen oder in Form von Gewalt oder Schmiereien – Antisemitismus darf in der deutschen Gesellschaft nicht wieder unwidersprochen bleiben.“ so Hanneforth weiter.

In Leipzig kam es am letzten Wochenende zu antisemitischen Hasstiraden am Rande einer Demonstration. Rund 100 Menschen zogen mit Parolen wie „Kindermörder Israel“ durch die Stadt. Einzelne skandierten „Scheiß Juden“. In Dresden kam es Anfang Juli zu Schmiereien an der Neuen Synagoge. Für kommenden Dienstag wird im Internet zu einer Demonstration in Dresden aufgerufen: Der Anmelder der dazugehörigen Facebook-Gruppe teilt auf seinem Account Propagandavideos der islamistischen Terrororganisation Isis und positioniert sich antisemitisch.

Grit Hanneforth meint: „Es ist wichtig sich gerade in solchen schwierigen Zeiten klar und deutlich gegen Antisemitismus zu positionieren und sich auf die Seite der jüdischen Menschen in unserem Land zu stellen. Wir fordern darüber hinaus staatliche Stellen auf, ihre Bemühungen zum Schutz derjenigen, die angefeindet oder angegriffen werden zu intensivierten und antisemitische Straftaten konsequent zu verfolgen.“

Kontakt für Rückfragen:
Kulturbüro Sachsen e.V.
Michael Nattke

Telefon: 0172 - 200 37 27
Fax: 0351-563 40 898
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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