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> 10. Mai 2014, Fachtagung in Dresden:
„Demokratie – jetzt oder nie!“ 25 Jahre nach der ‚Friedlichen Revolution‘


Fachtagung 10. Mai 2014

Am 10. Mai 2014 veranstaltet das Kulturbüro Sachsen in Kooperation mit dem Landesbüro Sachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie dem Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte der Technischen Universität Dresden die Fachtagung „Demokratie – jetzt oder nie!“ 25 Jahre nach der ‚Friedlichen Revolution‘.


Wann: Samstag, 10. Mai 2014 von 10.00-17.00 Uhr
Wo: Dreikönigskirche, Hauptstraße 23, 01097 Dresden


Im ersten Teil der Tagung diskutieren Ulrike Poppe, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und Andreas Schurig, Sächsischer Datenschutzbeauftragter im Rahmen einer Podiumsdiskussion subjektive Sichtweisen auf die Geschehnisse von 1989. Moderation: Dr. phil. Julia Schulze Wessel

Ab 13 Uhr finden drei Workshops statt zu den Themen: - „Die Gewalt in der friedlichen Revolution“ (I) - „‚1989‘ als Gegenstand von Geschichtspolitik: konkurrierende Narrative und Konkurrenz um Deutungshoheit“ (II) - "Zwei Wege des ‚Arabischen Frühlings‘: Tunesien und Ägypten" (III)

Die Tagung wird abgeschlossen durch eine theatralische Reflexion durch das Improvisationstheater "Freie Spielkultur" aus Dresden.

Das komplette Programm sowie Informationen zum zeitlichem Ablauf entnehmen Sie bitte dem angehängten Faltblatt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt. Bitte melden Sie sich bis spätestens 08. 05. 2014 mit der an das Faltblatt angefügten Karte per Post, Fax oder per E-Mail an.

Faltblatt Fachtagung 10. Mai 2014 (.PDF, 243 KB)

Antidiskriminierungsregel Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

> Die Schattenseite des Neuen Deutschlands

Ursachen und Erscheinungsformen von Rassismus in Ostdeutschland.

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden im Rahmen des Begleitprogramms zur Sonderausstellung "Das Neue Deutschland. Von Migration und Vielfalt".

Veranstaltungsort für alle Termine ist der Martha-Fraenkel-Saal im Deutschen Hygiene Museum Dresden, Lignerplatz 1.


16. April, Mittwoch, 19 Uhr Warum der Osten? Gibt es eine Kontinuität rassistischen Denkens aus der DDR-Zeit bis heute?

David Begrich, Mitarbeiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander. Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit Sachsen-Anhalt e. V., Magdeburg
Hang Thanh Phung, Germanistin und Übersetzerin, lebt seit 1980 in Deutschland, Vorsitzende des Vereins der Vietnamesen in Dresden
Johannes Kiess, Politikwissenschaftler und Mitherausgeber der Studie „Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012“
Moderation: Friedemann Bringt, Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus

Gefördert durch: Evangelische Akademie zu Berlin, Studienleitung Demokratische Kultur und Kirche


30. April, Mittwoch, 19 Uhr Zwischen Rechtspopulismus und Wertkonservatismus Debatten über die Grenzen des Rassismus in der deutschen Gesellschaft.

Alexander Häusler, Sozialwissenschaftler an der Arbeitsstelle Rechtsextremismus / Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf
Eva Maria Groß, Soziologin, Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Bielefeld
Moderation: Grit Hanneforth, Geschäftsführerin Kulturbüro Sachsen e. V.


9. April, Mittwoch, 19 Uhr
Was ist Rassismus?
Theorien zur Entstehung und seinen Erscheinungsformen

Dr. Yasemin Shooman, Leiterin der Akademieprogramme „Migration und Diversität“ am Jüdischen Museum Berlin
Prof. Dr. Volker Heins, Politikwissenschaftler, Leiter des Forschungsbereiches „InterKultur“ am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen
PD Dr. Ulrich Bielefeld, Soziologe am Institut für Sozialforschung, Hamburg
Moderation: Heike Fritzsche, Geschäftsführerin Antidiskriminierungsbüro Sachsen


Hinweis für alle Veranstaltungen:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren, oder von dieser auszuschließen.

Mehr Informationen hier.

Die Jugendgruppe der Initiative für eine alevitische Gemeinde in Dresden, die seit ca. zwei Jahren im Rahmen eines Filmprojektes mit dem Kulturbüro Sachsen e.V. zusammenarbeitet, hat anlässlich der neuen Doppelpassregelung in Deutschland folgenden Zwischenruf veröffentlicht:

Zwischenruf

der "Dresdner Filmgruppe"
Jugendgruppe der Initiative für eine Alevitische Gemeinde in Dresden

Mitten in den abschließenden Dreharbeiten freuen wir uns am heutigen 27. März 2014 über die laut dem zuständigen Minister de Maizière kommende Doppelpass-Regelung in Deutschland.
Das wurde wirklich Zeit.
Wir sind hier geboren und hier gehen wir auch zur Schule. Das ist unsere unmittelbare reale Erfahrung. Wir sind auch Teil unserer Familiengeschichten, und auch das ist unsere unmittelbare reale Erfahrung.
Mit dem Doppelpass können nun beide Wurzeln unserer Identität mit uns verbunden bleiben. Das macht uns, die oft doppelte Kräfte brauchen, doppelt so stark.

Jugendgruppe der Initiative für eine Alevitische Gemeinde in Dresden

-> Unterstützung durch die US-Botschaft

Konsulin des amerikanischen Generalkonsulats Leipzig, Teta M. Moehs, besucht die „Werkstatt Junge Demokratie“ des Kulturbüro Sachsen e.V.

Werkstatt Junge Demokratie

„Pädagogisch kompetent? Mit ‚rechten’ Jugendlichen?“ sind Fragestellungen der die gleichnamige Fortbildungsreihe der „Werkstatt junge Demokratie“ nachgeht. Im Rahmen des Projektes, dass auf das Empowerment von nicht-rechten Jugendlichen im ländlichen Raum fokussiert, führen wir eine achttägige Weitbildung für Sozialarbeiter_innen durch, die in Sachsen mit Jugendlichen arbeiten. In drei aufeinander abgestimmten Modulen erlangen die Fachkräfte neue Kompetenzen im Umgang mit Erscheinungen des (Neo-)Nazismus und Ideen der Ungleichwertigkeit von Menschen. Ziel ist es, einerseits mehr Handlungssicherheit im Umgang mit rechtsaffinen Jugendlichen zu gewinnen. Andererseits wird das Empowerment von menschenrechtsorientierten Jugendlichen als grundlegendes Ziel der Werkstatt Junge Demokratie diskutiert.

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> Dementia or The Day of my Great Happiness / Ungern in Ungarn? - Theaterstück und Podiumsdiskussion

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste lädt gemeinsam mit dem Kulturbüro Sachsen e.V. und weiterdenken zu einem Ungarn-Schwerpunkt ein.

Theaterstück: Dementia or The Day of my Great Happiness
28. Februar / 1. März 2014
20 Uhr
In ungarischer Sprache mit deutscher Übertitelung.

Kornél Mundruczós neues Stück Dementia, or The Day of my Great Happiness basiert auf einer wahren Begebenheit, die vor drei Jahren in Ungarn stattfand: Das psychiatrische Krankenhaus Lipot in Budapest wurde von einem Investor aufgekauft, der es schloss und die Patienten auf die Straße setzte. Die Kranken leben in einem Königreich des Gedächtnisverlustes - für Mundruczó eine Parabel für die heutige Realität in Ungarn, Probleme zu ignorieren und Störfaktoren auszuschalten. Der Umgang mit den Alten und psychisch Kranken wird zu einem Symbol für den Zustand der Gesellschaft.

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